CORONA-BEKÄMPFUNGSVERORDNUNG ANGEPASST

Für Schleswig-Holstein gilt seit 19. September eine erneut modifizierte Corona-Verordnung. Unter anderem treten einige geänderte Vorgaben für Veranstaltungen in Kraft:

Märkte und Messen dürfen im Außenbereich mit 1.500 statt wie bisher 500 Teilnehmern stattfinden, innerhalb von Gebäuden mit 750 statt 250 Personen. Zusätzlich zur zulässigen absoluten Personenzahl wurde eine Flächenkomponente eingeführt, der zufolge pro Person sieben Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. Größere Veranstaltungen können durch Einzelgenehmigungen der Gesundheitsämter ermöglicht werden.

Für Veranstaltungen mit sitzendem Publikum – etwa Vorträge, Podiumsdiskussionen, Kino, Theater, Konzerte und Sportveranstaltungen – sind 50 Prozent der absolut zulässigen Personenzahl erlaubt; Mund-Nase-Bedeckungen sind vorgeschrieben. Bei mehr als 750 Teilnehmern (im Innen-) bzw. 1.500 (im Außenbereich) und Sportveranstaltungen mit mehr als 250 Zuschauern (im Innenbereich) sind lediglich 25 Prozent der üblichen Kapazitäten zugelassen.

Für Gruppenaktivitäten, bei denen Mindestabstände nur unzureichend eingehalten werden können – wie beispielsweise Feste, Empfänge und Exkursionen – mit einem bekannten bzw. festen Publikum gilt weiterhin eine maximale Teilnehmeranzahl von 50 Personen (im Innen-) und 150 Personen (im Außenbereich). Das Tanzen auf Familienfeiern ist bei Wahrung des Abstands zu anderen Tänzern wieder erlaubt.

 

LOCKERUNGEN BEI WELLNESS-EINRICHTUNGEN

Whirlpools, Saunen oder vergleichbare Einrichtungen wie Infrarotkabinen durften zuletzt nur von Einzelpersonen oder von Mitgliedern eines Haushaltes genutzt werden. Diese Einschränkung entfällt jetzt. Stattdessen gelten die allgemeinen Hygiene-Vorgaben der Verordnung; über die allgemeinen Regelungen wie Abstandsgebot, Kontaktverbot usw. hinaus müssen ein Hygienekonzept vorgelegt und Kontaktdaten erhoben werden. Dampfbäder dürfen auch weiterhin nur einzeln oder von Mitgliedern eines gemeinsamen Haushalts gleichzeitig genutzt werden, da das feuchte Milieu ein höheres Ansteckungsrisiko birgt. Die Verordnung im Detail können Sie hier nachlesen.

 

ÜBERBRÜCKUNGSHILFE WIRD FORTGEFÜHRT

Das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium haben sich darauf verständigt, wie das Überbrückungshilfe-Förderprogramm in den nächsten Monaten fortgeführt werden soll. Antragsberechtigt ist künftig, wer entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 30 Prozent von April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet. Die KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro beziehungsweise 15.000 Euro werden gestrichen, die Fördersätze erhöht. Mehr unter www.ihk-sh.de/coronaticker und auf der Übersichtsseite des Bundesfinanzministeriums.

 

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